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Ich lebe in Scheidung mit dem Rest meines Verstandes. Wir haben uns nichts mehr zu sagen und uns in gegenseitigem Einverständnis getrennt!
 

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Terrorkrümel » Reviews

 Ja, bitte mehr!
von Terrorkrümel
am 30.07.2010 22:17

Terranigma, ein unheimliches tolles Spiel auf der Kultigsten Konsole überhaupt, dem SNES.

Einfache Steuerung, tolle Story, einfallsreiche Wendungen und lustige Dialoge, gepaart mit einem Helden der schusselig wie ein Stück Brot, mutig wie ein Löwe und eigentlich doch nur ein kleiner Junge ist. Füge man hierzu ein quietschrosa Flummi mit Flügeln aka Fluffy hinzu hat man Terranigma.

Angefangen in der Unterwelt, in einem kleinen Dörfchen namens Krysta verschlägt es uns durch eine Katastrophe (an der wir natürlich Schuld sind) in die Oberwelt, nachdem wir erstmal die Kontinente aus den Tiefen des Meeres befreit haben. Selbige ist quasi tot und ohne Leben, und es liegt an uns Flora, Fauna und nicht zuletzt die Population wieder zu erwecken.

Mit tollen Entdeckungen (an denen wir nicht ganz unbeteiligt sind) verfolgen wir die Entwicklungen der Städte, beteiligen uns daran und sind Zeuge wie bedeutende Erfindungen gemacht werden. Nebenbei haben wir die Möglichkeit mit Tieren zu sprechen (vorrübergehend), auf Jahrmärkten allerlei Sachen zu futtern und mit einer Möwe/Flugzeug durch die gegend zu fliegen, oder auch auf einem Schiff übers Wasser zu fahren.

Taktisch manchmal nicht ganz einfache Bosse werden grundsätzlich mit schnetzeln dem Erdboden gleich gemacht.

Definitiv eines meiner Lieblingsspiele und nur zu Empfehlen

Viele kleine Helden, einer von ihnen ganz groß. Final Fantasy 9 ist alles in allem meiner Meinung nach eher etwas nicht ganz so Anspruchsvolles. Jedoch heißt das nicht das das Spiel schlecht ist. Die Story ist nett, die Welt quietschbunt und unsere Helden aufgeweckte Kerlchen, die einem sofort ans Herz wachsen. Detailverliebt glänzen die Entwickler zwar nicht mit einer wirklich neuen Story, dafür jedoch mit liebevoll gestalteten Charaktern und einem altbewährten Kampfsystem. Lustige Dialoge runden das ganze ab.

Das Gameplay ist einfach, keine Komplexen Anleitungen oder stundenlange Erklärungen.

 Joa doch ganz annehmbar
von Terrorkrümel
am 30.07.2010 22:00

Nach Final Fantasy 7 war klar das es schwer wird ein Spiel herraus zu bringen, das es mit seinem Vorgänger aufnehmen kann.
Aber mit dem 8. Teil haben die Entwickler wirklich keinen schlechten Job gemacht.

Man findet sich nach einem tollen Video in der Rolle des Protagonisten Squall Lionheart, Schüler im Balamb Garden, einer Schule für Söldner. Wir stehen kurz vorm Abschluss dieser Schule und bekommen erstmal eine gefühlt 10 stündige Einweisung ins Gameplay. Danach folgt aber ein Highlight dem anderen.
Die Story ist gut durchdacht und wird, auch auf Dauer, bestimmt nicht langweilig. Die Gefährten unseres Protagonisten muss man auch einfach lieben, seien sie am Anfang noch so nervig. Das G.F. System ist echt eine nette Abwechslung, und macht viele Kämpfe echt spannend und mitreißend. Zwischenzeitlich springt man zusätzlich in die Rolle von Laguna Loire, einem Galbadianischen Soldaten, der, begleitet von "Dick und doof" die immer für einen Lacher gut sind, im Gegensatz zum normalen Spielverlauf in der Vergangenheit gesteuert wird. Wer jedoch denkt das man einfach durchrennen kann hat sich geschnitten, auch Köpfchen ist oft gefragt. Das Mini-Kartenspiel ingame schafft zusätzlich Ablenkung, und sorgt für reichlich Abwechslung im Spielverlauf. Zwischenzeitlich springt man

Wer undurchsichtige Storys mag, mit 10000 Wendepunkten und unerwarteten Ereignissen, für den ist Final Fantasy eindeutig das richtige.

Das Spiel ist grundsätzlich für alle Fans von Point and Klick ein muss. Es ist nicht nur Storytechnisch gut gelungen, auch die Grafik ist (für damalige Verhältnisse) nicht schlecht. Gespickt mit tollen, relativ einfachen aber nicht anspruchslosen Rätseln, von denen viele bei Misslingen lustig Enden. Wer ein Faible für schwarzen Humor hat, wird dieses Spiel lieben! Was jedoch nicht heißen soll das es eine Komödie ist. Black Mirror befasst sich grundlegend mit einem ernsten Thema und ist alles in allem sehr düster gehalten. Oft genug hat man das Gefühl selbst mitten im Spiel und dessen wahnsinnigen Geschehnissen zu stecken. Die Computergesteuerten Charaktere (allesamt hochgrad verrückt und psychisch anscheinend nicht mehr ganz zurechnungsfähig) fügen sich prima in die Umgebung und die Storyline ein.
Gekrönt wird das ganze von einem unerwarteten Ende.

Fazit: Black Mirror ist ein echt gutes Point and Klick Adventure, die Steuerung einfach zu handhaben und der Spielverlauf einleuchtend. Ich selbst hatte großen Spaß dabei und finde es wirklich empfehlenswert. *daumenhoch*
Für alle die neugierig geworden sind eine kurze Storybeschreibung:

"Samuel Gordon kehrt nach vielen Jahren auf das Schloss Black Mirror zurück, wo er den Großteil seines Lebens verbracht hat. Die Erinnerungen an lang vergangene Ereignisse haben ihn zwölf Jahre lang von einer Rückkehr abgehalten. Längst hat er sich von allem im Schloss seiner Vorfahren losgesagt. Er hat fest daran geglaubt, er müsste niemals zu den Orten zurückkehren, die in ihm die dunklen Bilder der Vergangenheit wecken und seine Seele mit Schuldgefühlen quälen. Wahrscheinlich wäre er niemals nach Black Mirror zurückgekehrt, wenn ihn nicht das Schicksal vom Weg des Vergessens abgebracht hätte. Mit bösen Vorahnungen, die immer stärker werden, je näher er dem Schloss kommt, kehrt er zurück, um seinen Großvater Williams zu ehren, der ihm soviel bedeutet hat. Wahrscheinlich glaubt er es deshalb als Einziger nicht, dass Williams Tod ein unglücklicher Zufall war..."