Der Hexenmeister
frei nach Johann Wolfgang von Goethe
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist ein Priester, er eilet geschwind;
Er hält nen Pala wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Pala, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst Priester, du den Hexer dort nicht?
Den Hexenmeister in epischer Zier? -
Mein Pala, es ist nur ne Kuh Level Vier. -
"Du lieber Pala, komm, geh mit mir!
Gar lange Duelle, die spiel ich mit dir;
Ich geb dir viel Epics, viel Gold, viele Frau'n,
dazu einen Ruh'Stein mit 5 Mins Cooldown."
Oh Priester, oh Priester, und hörest du nicht,
Was der Hexenmeister mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig und sei doch gescheit;
Das ist nur ne Werbung für Goldseller's Site. -
"Willst, feiner Pala, du mit mir gehn?
Meine Dämonen sollen dich warten schön;
Meine Sukkubi führen dich in nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."
Mein Priester, mein Priester, und siehst du nicht dort
des Hexers Dämonen am düstern Ort? -
Mein Pala, mein Pala, ich seh es genau:
Es ist nur der Hogger mit seiner Frau. -
"Ich krieg dich, mich reizt es, dich hab ich gesucht;
Und bist du nicht willig, so wirst du verflucht."
Mein Priester, mein Priester, jetzt faßt er mich an!
Der böse Hexer hat mir ein Leids getan! -
Dem Priester grauset's, er reitet gen Haala,
Er hält in den Armen den ächzenden Pala,
Erreichet das Dorf nur mit Mühe und Not;
Die Wachen sind feindlich, der Priester ist tot.
Der Pala hingegen liegt friedlich und froh
mitten im Elwynnwald glücklich im Stroh
und preist voll des Lobes bei Bier, Weib und Wein
die göttliche Kombi von Schutzschild und Stein.