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written by Distraught aka SaSu on 09.07.2010 - 08:54 CET
Vor vielen Jahren gab es ein Mädchen, das sehr glücklich war....es hatte einen tollen Freund, ein tolles Leben, einfach alles, was es sich wünschen konnte..

Doch das Mädchen gönnte sich selbst das Glück nicht und verließ den Mann, den es so schrecklich liebte....

Er verschwand aus ihrem Leben, hinterließ nur wenige Spuren, ein paar Bilder, ein Shirt und ein paar Bücher...wohin er ging wusste sie nicht, wo er nun war - sie hatte keine Ahnung...

Kaum, dass er weg war, merkte sie, dass sie ihn liebte und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als ihn wiederzusehen...doch, sie wusste nicht, wo sie suchen sollte..alles Versuche von ihr verliefen im Sand.

So lebte sie fast 10 Jahre...10 Jahre, in denen sie ständig an ihn dachte, sie suchte ihr Glück in neuen Beziehungen, in einer Ehe, doch sie fand es nicht...

Dann geschah es:

ihr Handy klingelte und ER war dran...er hatte nach all den Jahren immernoch ihre Nummer...
"Hallo, na? Was machst du? Weißt du überhaupt wer dran ist?"...sicherlich wusste sie es..sie war überwältigt..nach all den Jahren wieder seine Stimme zu hören, sie hatte nicht mehr daran geglaubt ihn jemals wieder zu sehen oder zu hören...

Die beiden telefonierten eine halbe Ewigkeit...all die Erinnerungen kamen wieder hoch...damals vor so vielen jahren hatten sie sich im Zug kennengelernt...er war in der Nähe von ihrem Wohnort bei der Bundeswehr und unterwegs zurück in die Kaserne...im Zug begann die wundervolle Romanze, die so schrecklich traurig enden sollte...

Er sagte " Puffelchen, sollen wir wieder Zug fahren?Komm, lass uns wieder Zug fahren!"...PUFFELCHEN..er war der Einzige, der sie jemals so nannte...Zug fahren, sich wiedersehen, wieder einen Versuch starten....es wäre so schön, dachte sie...davon hab ich all die Jahre geträumt...

Doch in den letzten Jahren ist so viel geschehen, sie haben sich weiterentwickelt....wurden älter, sind ihren Lebensweg getrennt voneienander gegangen...

Sie setzte alles auf eine Karte und erzählte ihm, was sie die letzten Jahre dachte, wie sie fühlte, wie sie jetzt gerade fühlt....er erwiderte diese Gefühle und Gedanken...er sagte ihr, dass er sie unbedingt wiedersehen will, dass er wieder mit ihr im Zug sein will, wieder zusammen mit ihr auf der Couch sitzen und zittern will, wenn er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht streicht...

Sie schienen beide bereit dafür sich zu treffen...zu sehen, was die letzten Jahre aus dem Gegenüber gemacht haben...



...Wird dies nun nach all der Zeit ein Happy End?


Es wurde kein Happy End...wie denn auch? Man kann die Zeit nicht zurück drehen, das wurde den Beiden schmerzlich bewusst, als sie sich gegenüber standen, der Zauber von damals existierte nicht mehr...

Aber sie sahen es positiv, sie hatten eine Liebe verloren, das jedoch schon vor Jahren, dafür haben sie nun einen Freund gewonnen und sie konnten endlich ohne Zweifel sich auf eine neue Liebe einlassen...

Insofern war es wohl doch für beide ein Happy End :zwinker:


Win 15 Fail 0


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written by Distraught aka SaSu on 08.06.2010 - 08:57 CET
Schweißgebadet wird sie wach, sie tastet den Platz neben ihr ab und erschrickt, doch dann fällt ihr alles wieder ein. 'Ich bin ja wieder zu Hause - allein - weit entfernt von ihm'.
Sie wirft einen Blick auf den Wecker, welcher in weniger als 2 Stunden klingeln wird. 'Noch etwas versuchen zu schlafen'...
Sie ist erst vor wenigen Stunden wieder nach Hause gekommen, nach einem unbeschreiblich schönen Wochenende, welches nie hätte enden sollen. Aber nun ist sie wieder in der Realität, 800 km von ihrem Liebsten entfernt...

Vor eingen Wochen hatte sie ihn durch Verknüpfung kleinerer Zufälle im Internet kennengelert. Zufälle, das hätte sie vor ein paar Wochen noch gesagt, doch nun redet sie von Schicksal.
In dieser Zeit ging es ihr nicht gut, doch da gab es auf einmal jemanden, der es verstand sie auf zu bauen, ihr das zu geben, was sie brauchte, sie davon zu überzeugen, dass es das Schicksal gibt. Damals war sie dem Tode näher als dem Leben, wollte schluss machen, einfach in die ewige Dunkelheit hinabtauchen...doch er hatte andere Pläne...

Und obwohl sie sich nie gesehen hatten, sich nicht spüren, riechen und sehen konnten wuchs da etwas, sie verliebte sich in den Mann, der für sie so unerreichbar schien. Bald schon konnte sie ohne seine Stimme zu hören nicht mehr einschlafen..

Er sagte ihr, dass er sie liebe und sie wusste, es klingt total verrückt, aber sie liebt ihn auch. Sie wollten sich endlich sehen, sich spüren und riechen können..doch die Entfernung machte es ihnen nicht einfach..

"Wir schaffen das schon meine süße Maus, du wirst sehen, bald bist du hier und ich lass dich nie wieder weg", das waren seine Worte..doch sie hatte Angst, Angst davor ihm gegenüber zu stehen, Angst davor, dass er sagen könnte "Sorry, aber es KLICKT einfach nicht"..er versuchte ihr am Telefon diese Angst zu nehmen "Schatz, es hat doch schon längst Klick gemacht! Ich liebe dich, bitte komm her!"

Dann war es endlich so weit, sie bestellte sich Flugtickets, tauschte ihre Wochenendschichten mit ner Kollegin, sie war bereit...und der Freitag kam...

'Zweieinhalb Tage werden wir haben' dachte sie 'Vielleicht können wir uns doch nicht ausstehen, vielleicht ist es dann auch besser so, denn er ist gebunden an seinen Ort für die nächsten Jahre und ich an meinen', die große Entfernung machte ihr zu schaffen, sie konnte nicht hier einfach verschwinden, auch wenn sie es gerne würde...

Der Flieger landete und sie trottete den anderen Passagieren Richtung Ausgang hinterher, mit dem Gedanken noch eine Stunde warten zu müssen hatte sie sich mittlerweile schon angefreundet, denn er musste lange arbeiten. Sie kam in der Halle an, sah die ganzen Menschen, die da standen und warteten ...Und...sie sah ihn! Da stand er und lächelte, kam langsam auf sie zu und küsste sie. Die beiden verschmolzen zu einem, der Flughafen und die vielen Menschen lösten sich auf, es gab nur noch SIE.

So war es auch das ganze Wochenende, kein Gefühl der Fremde, keine Scham, nichts! Es war, als ob sie sich schon ewig kannten und nicht, als würden sie sich das erste mal sehen...doch der Sonntag sollte schneller kommen, als den Beiden lieb war...

Am Sonntag morgen lag sie wach neben ihm und beobachtete ihn beim schlafen, sie las nebenbei ihr Buch, weil sie selbst keinen Schlaf mehr fand und ihn nicht wecken wolte...Er wurde wach, sah sie an, nahm sie in den Arm und sagte ihr, dass er sie liebe. Sie weinte, es war der Gedanke an den Abschied auf unbestimmte Zeit, der sie traurig machte. "Ich will nicht mehr weg von dir" flüsterte sie "dann bleib ganz einfach bei mir" sagte er, doch er wusste, dass sie das nicht konnte, wenn sie es auch noch so gerne tun würde.

Die Zeit des Abschieds kam mit großen Schritten näher. Beide taten tapfer am Flughafen, keine Träne wurde vergossen, doch sie sah die rötung in seinen Augen und hoffte, dass sie ein Zeichen der Traurigkeit sind. Ihr Herz schmerzte so sehr. Der letzte Kuss....Der letze Blick...nun musste sie doch weinen, er sah sie schon nicht mehr, war wahrscheinlich schon auf dem Weg zurück zum Auto.

Die Meschen um sie herum waren ihr egal ' Sollen sie doch glotzen', sie weinte bitterlich, denn sie wusste, dass sie jetzt wieder so lange auf ihn verzichten muss... 'Wie soll ich das denn bloß aushalten?'...Doch sie wusste auch, dass sie stark sein kann, das hatte er ihr gezeigt...

Heißt es nicht Liebe kann Berge versetzen?

Sie seufzt, sie sollte wirklich noch versuchen zu schlafen...eine Träne kullert an ihrer Wange hinab 'Bald werde ich wieder bei dir sein mein Herz' flüstert sie und weint sich in den Schlaf.

Win 0 Fail 0


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written by Distraught aka SaSu on 28.05.2010 - 08:10 CET
Heute mal wieder etwas lustiges, ein "Schwank" aus meinem letzten London-Urlaub (November 2009)...


Der letzte Tag in London

Es ist 6.00 Uhr, der Wecker klingelt und ich möchte ihn am liebsten durch das Fenster werfen dafür, aber es bringt alles nix, ich muss aufstehen, während Jessi im Bett nebenan seelig weiterschlafen kann...
Mühseelig sortiere ich meine Knochen und schleppe mich ins Badezimmer, stelle die Dusche an und warte...das Wasser braucht etwa 10 Minuten, bis es richtig heiß wird, warum auch immer....herausgefunden hab ich das 2 Tage zuvor an meinem ersten Morgen in dem Hotel...

6.35 Uhr: Frisch für den Tag, nicht wissend, was mir an diesem Tag noch alles widerfahren wird, hüpfe ich fröhlich ins Zimmer und wecke vorsichtig meine Freundin...Vorsicht ist tatsächlich geboten, denn sie zu wecken bedeutet GEFAHR..es kann schon mal etwas geflogen kommen, oder sie beschimpft dich wüst, aber was solls? Nach 25 Jahren Freundschaft ist man das schließlich alles gewohnt...So ziehe ich die Vorhänge auf und öffne ein Fenster, dann knie ich mich vor ihr Bett und starre sie an...es dauert keine 2 Minuten und sie öffnet die Augen..ich sage freundlich: "Komm Jessi, ich bin schon fertig im Bad, du kannst rein, ich mach' in der Zwischenzeit Kaffee".... sie antwortet mir: "grmmmmnnhhhaaaayyaahhgrrrr" und schleppt sich nicht minder fertig ins Bad...in der Zwischenzeit koche ich Wasser ab und mache uns nen "leckeren" Instantkaffee, friesiere mich, ziehe mich an und schminke mich...nun noch schnell den Koffer packen..

Danach ist Frühstücken angesagt, dann nochmal zurück aufs Zimmer, schließlich muss Jessi noch packen, dann auschecken, Koffer an der Rezeption hinterlegen und noch einmal die Stadt genießen, bevor wir zurück zum Flughafen müssen...

Am letzten Tag haben wir immer ein "festes Programm"...schließlich fliegen wir jedes Jahr nach London für ein paar Tage...was auf jeden Fall auf dem Plan steht ist "Sightseeing"...eigentlich lachen wir nur über Touristen und besuchen unseren geliebten St. James Park ...

13.00 Uhr....wir schlendern an der Themse entlang, nahe dem Parlament und schauen uns die frechen Möwen an...auf einmal schein jemand einen Kanister Wasser auf einen Rutsch über uns zu entleeren...es schüttet wie aus Eimern..NA TOLL!!..Der Schirm ist natürlich IM KOFFER...wir flüchten uns richtung U-Bahn...auf dem Weg dahin sehen wir, wie Ein Souvenirs-Stand Preise für Regenschirme aufhängt, sie wieder abhängt und die Preise damit erhöht...viele Flüchten zu dem Stand und kaufen sich nen Touri-Schirm für 5 Pfund!!!...Wir auch...weiter zur U-Bahn...

Auf zum Trafalgar Square....als wir da gegen 14.00 Uhr die Unterwelt wieder verlassen regnet es natürlich nicht mehr, die Schirme: unbenutzt in unserer Hand und Kleidung und Haare immernoch pitschnass...

Wir haben HUNGER und DURST...also machen wir uns auf in Richtung Pub...wir setzen uns...wow, ist das hier schön! Die Bedienung kommt, ignoriert uns aber..sie bedient die Touristengruppe mit Führer am Nebentisch und schenkt uns keine Beachtung...unsere Blicke: verwirrt..

Nach 15 Minuten warten dann endlich! Eine Bedienung!...Zwischenzeitlich konnten wir die Karte auswendig lernen und wissen auch genau, was wir wollen...doch: sie weist uns darauf hin, dass wir an der Theke bestellen und bezahlen müssen..PRIMA..Jessi geht Richtung Theke, während ich an unserem Tisch die nassen Sachen verwahre..sie kommt zurück mit 2 Getränken, das Essen hat sie jedoch nicht bestellt...sie ist guter Hoffnung, dass wenn wir die Getränke vor uns stehen haben, die Bedienung kommt und uns fragt, was wir essen wollen...NOCH...nach weiteren 20 Minuten geben wir aus, trinken aus und beschließen uns an der Ecke im Lebensmittelmarkt ne Kleinigkeit zu Essen zu holen...gesagt getan, dann gehts auf zu unserem Park..

Wir haben nun noch 2 Stunden, bevor wir zurück zum Flughafen müssen...wir schlendern durch den Park und beobachten die Tiere...ein Eichhörnchen ohne Schwanz folgt uns...ich geb ihm ein Stückchen von meinem Croissant..es verschwindet wieder...
Wir suchen uns eine Bank und lassen uns darauf nieder, um in ruhe die Gegend, die Tiere und unser Essen genießen zu können...2 Gänse kommen auf uns zu, die eine schaut so süß und "quackt" mich an..ich werde weich und geb ihr ein Stückchen von meinem Croissant ab, daraufhin geht sie weiter und die zweite Gans kommt zu mir...sie "quackt" ebenfalls, allerdings ist sie etwas fordernder und beißt mir ins Knie, während sie lautstark mich versucht mitzuteilen, dass sie gefälligst auch was abhaben möchte..so viel Dreistigkeit belohne ich doch nicht, denke ich...sie beißt mich weiter..immer und immerwieder...die Tauben kommen nun auch schon und die Möwen kreisen über uns wie die Geier...herrjeh...ich versuche mich vor der Ganz zu schützen, halte mein Chroissant hoch und "strampele" mit den Beinen...sie beißt weiter herzhaft zu...dann fliegt mich ne Taube an und versucht sich an meiner Hand fest zu halten..ich schüttele sie ab und in diesem Moment kommt eine Möwe im Sturzflug auf mich zu und entreißt mir das in die Luft gestreckte Croissant aus meiner Hand...dabei wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass Jessi mir NICHT hilft und sich halb kaputt lacht über die leiben Tierchen und meine Versuche sie los zu werden...mein Essen ist nun futsch, meine Hand schmutzig und wahrscheinlich voll schrecklichen Keimen, also können wir auch weitergehen...

Und dann: Das Stummelchen (so tauften wir kurzerhand das Eichhörnchen von vorher) taucht wieder auf, kommt ganz nah...ich suche in meiner Tasche nach was essbarem, ich hab ja noch Cookies...ich teile meinen tollen Riesenkeks mit dem kleinen Kerlchen..und was macht es? es klettert mir am Bein hoch...wie SÜÜÜSS!..Naja, nun trauen sich aber auch die anderen seiner Art...schneller als ich reagieren kann hängen in Hüfthöhe 3 weitere Eichhörnchen...AAAH! HILFEEE!
Nach einigem Rumgezappel, um mich von den Biestern zu befreien entschließen wir uns zurück zum Hotel zu gehen und uns dann auf den Weg zum Flughafen zu machen....

Mein Knie schmerzt, meine Hose ist voller Pfotenabdrücke von den kleinen Biestern und Hunger hab ich auch noch...

So bedenkt, wenn ihr nach London reist:

Die Engländer haben seltsame Bräuche und die Tiere, mögen sie auch noch so klein und niedlich sein, sind gefährliche Bestien

Win 0 Fail 0


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written by Distraught aka SaSu on 25.05.2010 - 14:56 CET





................ coming soon ............

Win 0 Fail 0


140 times read
written by Distraught aka SaSu on 25.05.2010 - 12:02 CET
* griechisches Grillen: Innerhalb einer halben Stunde
muß sämtliches Grillfleisch weg und die ganze Kohle
verbrannt sein. Dann zu den Nachbarn gehen und
Würstchen und Kohle schnorren.

* indirektes Grillen: Mikrowelle auf den heißen
Grill, Fleisch rein und zehn Minuten bei 600 Watt
garen.

* Eyjafjalla-Grillen: Statt literweise Bier übers
Grillfleisch zu kippen, einfach eine kubanische Zigarre
rauchen und ab und zu auf die Würstchen aschen. Tip für
den schmalen Gelbeutel: " Smart"-Zigaretten
tun es auch. Erfahrene Griller lassen zusätzlich den
Grillrost weg!

* Grillspiele: Für die Langeweile zwischendurch das
Grillspiel "Reise nach Guantanamo": Wer am
wenigsten schreit, wenn ihm die heiße Grillzange auf
den Arm gedrückt wird, hat gewonnen.

* Besonders trendy: Grillnachtisch! Je nach
Geschmack roten oder grünen Wackelpeter auf den
Grillrost legen und von beiden Seiten knusprig
anbraten. Zwischendurch Vanillesoße zum Ablöschen
drüberkippen - gibt einen prima Geschmack.

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